Malerei : Fotografie

Helmut Swoboda : Mathias Swoboda

 

 

Helmut Swoboda

 

1958 geboren in Amstetten/NÖ

1975–1979 Grafische Bundeslehr- und Versuchsanstalt, Wien (Fachabteilung Gebrauchsgrafik)

1979–1984 Malereistudium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Meisterklasse bei Prof. Wolfgang Hollegha, Abschluss mit Diplom

Lebt und arbeitet in Amstetten und Wien

Helmut Swoboda sagt: „Um Räume und Formen zu verstehen, ist es notwendig, sich zeichnerisch dieser Wirklichkeit zu nähern – Linien definieren Räume.“ Über das Linienspiel kommt er zur Form und über die Form mit der Farbe zur Malerei. Das Malen ist zunächst ein aktionsreicher, in der Folge sich konsequent verlangsamender, vielschichtiger Prozess. Die Farben – mit Eitempera gebundene Pigmente – werden geschüttet, gestrichen, abgezogen, teilweise wieder bis auf den Kreidegrund der Leinwand weggewischt usw., sodass sich das Motiv gleichsam von selbst entwickelt. Dieser offene Zugang zur Malerei entspricht den ständigen Veränderungen und der Vielfalt in der Natur.

Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.

www.helmutswoboda.com

 

 

 

Mathias Swoboda

 

1990 geboren in Amstetten

2011 Matura an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt / Abteilung Fotografie

2013 Diplom an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt /Kolleg Grafikdesign

seit 2013 Lehrbeauftragter an der Prager Fotoschule, Österreich

seit 2014 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien / Fotografie und Kunst, Martin Guttmann

Lebt und arbeitet in Wien und Amstetten

Mathias Swoboda als Fotograf sagt: „Die Beschäftigung mit Wahrnehmungsprozessen ist die Basis meiner Arbeit und das Sichtbarmachen dieser Prozesse ist das Konzept für meine Arbeiten...“ Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen und Ausstellungen in namhaften Galerien.

Wolfgang Drechsler stellt fest, dass Helmut Swoboda bewusst an einer Grenze agiert. „Er hat die Grenze zwischen Konkretem und Abstraktem noch undeutlicher gemacht, indem er bewusst mit der Möglichkeitsform operiert. Er stellt unser Sehen, unsere Wahrnehmung auf die Probe. Auch Mathias Swoboda agiert an dieser Grenze. Es gilt für beide Künstler, wie Rudolf Arnheim schrieb, „die Brücke zwischen der Wahrnehmung und dem Denken wieder aufzubauen. Die Wahrnehmung besteht im Erfassen wesentlicher Allgemeinschaften und das Denken braucht als seinen Gegenstand Vorstellungen von der Erfahrungswelt.“ Bildelemente wie hell – dunkel, scharf – unscharf, monochrom – färbig, bewegt – ruhig usw. kommen sowohl in der Malerei als auch in der Fotografie vor.

www.mathias-swoboda.com