Martin Anibas

Zeichnung, Malerei und Trickfilm

1961 in Waidhofen/Thaya geboren

Hochschule für angewandte Kunst in Wien (Meisterklasse Maria Lassnig) mit Auszeichnung. Seit der Studienzeit Beschäftigung mit experimentellen Animationsfilmen. Diese erzählen keine Geschichten, sondern kreisen um dynamische, rhythmische Metamorphosen oder beschäftigen sich mit gegenstandslosen Farbkompositionen.
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland als bildender Künstler sowie internationale Festivalteilnahmen mit seinen insgesamt 24 Animationsfilmarbeiten, darunter  „60 Seh-Kunden“ (1989), „Fluchtpunkt“ (1990), „Am Land“ (1991), „Le trait rouge“ (1993) und «Pique-Nique» (2002).

Auszeichnungen

1989 der „Anerkennungspreis des Landes NÖ für bildende Kunst“ sowie 1993 der „Karl Rössing Preis“ des Rupertinums Salzburg und in der Sparte „künstlerischer Film, Experimentalfilm“ 2003 der „Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für Medienkunst“.

Als Techniken bevorzugt Martin Anibas Tusche und Aquarell mit mehr oder minder sparsamer Verwendung der Weißflächen, der Schattierung und der Farbe.

Kontakt

3910 Zwettl, Moidrams 68/5

Tel. 0650/4448244

eMail martin@anibas.at

www.anibas.at

 

 

Martin Schrampf

Metallplastiker, Fotokünstler

Zur Entstehungsgeschichte von Martin Schrampf als Metallbildhauer wäre zu sagen, dass sein Werdegang eigentlich von einer gewissen Selbstverständlichkeit begleitet wird, kennt man die Familienzusammenhänge. Der Großvater, ein Schlossermeister, wusste, ihn mit seinen Treibarbeiten aus Kupferblech schon früh zu begeistern.

Martin Schrampf versuchte sich auch auf vielseitige Art und Weise an anderen Werkstoffen wie Draht, Jute, Spagat um im Zuge einer Skulptur seine Vorstellungen zu verwirklichen.

Roger Schwendinger

Labile Drahtgeflechte tanzen auf schmalem Sockel, Blattschalen sind zu Phantasieblumen gefügt, Insekten aus Plattenpanzer mit hochragenden Hörnern, Antennen gleich, verstärken die Assoziation von unheimlichen Lebewesen. Manche lauern, andere scheinen zum Abflug anzusetzen und weitere schweben bereits an dünnen Fäden. Durch die vorherrschende Symmetrie, den statischen Aufbau, wird die Vorstellung von organischen Lebewesen verstärkt. Eine biologische Logik bestimmt ihre Gestalt.

„Bildende Kunst ist keine Literatur“, aber sie schöpft aus erlebter und auch aus erträumter Erfahrung. Sie ist sinnlich präsent. Und diese Präsenz gestaltet Martin Schrampf mit geradezu klassischer Konsequenz.

(zit. aus: Sinnliche Präsenz, Zur Kunst von Martin Schrampf "morgen" 1995)

Kontakt

3910 Zwettl, Großglobnitz 65
Tel. 0664 /461 99 96

martin@schrampf.com

www.schrampf.com