Stefan Emmelmann

077-Emmelmanngeboren 1954 in München, lebte und arbeitete in Wien und im Waldviertel und ist bereits seit einigen Jahren in Irland sesshaft.

Er begann 1990 als Autodidakt mit seiner künstlerischen Arbeit.

Seit 2002 Lehrauftrag für Sprache und Malerei an der Wiener Universität für angewandte Kunst.

Stefan Emmelmann gehört zu jenen Künstlern, die in ihrem Werk ein großes Spektrum technischer Bildentfaltungsmöglichkeiten realisieren. Konzeptuelle Bildfindungen und –erfindungen zeugen von seinem komplexen und pluralen Bildverständnis.

Seine Bilder bewegen sich spielerisch in einem weiten Bereich zwischen Malerei, visueller Poesie und konzeptuellen Elementen. Schrift (Texte oder oft Textfelder aus einzelnen, sich in endloser Reihe wiederholenden Worten) ist seit 1997 konstituierendes Element dieser Bilder. Oft überzieht er die Bildfläche mit pulsierenden, rhythmischen Strukturen, die sich in vielen Arbeiten der unmittelbaren Lesbarkeit entziehen und erst bei näherer Betrachtung ihre inhaltliche Bedeutung preisgeben. "Stefan Emmelmann schafft in seinen Arbeiten ein körperlich spürbares Spannungsfeld zwischen Bild und Sprache ..."

Zahlreiche Ausstellungen, Stipendien, Symposien und Auszeichnungen.